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Um Kanäle und Kläranlagen durch niederschlagsbedingte Abflüsse hydraulisch zu entlasten und den Schmutzfrachteintrag in Gewässer zu reduzieren, werden Regenbecken unterschiedlichster Bauart eingesetzt. In dieser Veranstaltung werden verschiedenste Themen im Zusammenhang dieser Anlagen in Trenn- und Mischsystemen aufgegriffen.
In Gebieten, die zum Beispiel durch eine ländliche Struktur, ein geringes Geländegefälle oder ungünstige Untergrundverhältnisse gekennzeichnet sind, werden häufig Druckentwässerungssysteme zum Ableiten des Schmutzwassers eingesetzt. Die hier erforderlichen Reinigungs- und Wartungsarbeiten sowie die technische Ausstattung unterscheiden sich erheblich von denen der Freigefällekanalisation. Inhalte dieser Veranstaltung sind die spezifischen Anforderungen an Betrieb, Wartung und Technik von Druckentwässerungssystemen und der Umgang mit Störfällen.
Das DWA-A 102 stellt erhöhte Anforderungen an die Siedlungsentwässerung, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung von Regenwasser, was technisch anspruchsvolle Lösungen erfordert. Durch die Anwendung der Richtlinie können sowohl die Investitionskosten als auch die laufenden Betriebskosten erheblich steigen. Dies ergibt sich aus den vermehrten Maßnahmen zur Schadstoffrückhaltung, der Integration komplexer technischer Anlagen sowie der Notwendigkeit intensiver Wartung und Überwachung.
Das Tätigkeitsfeld des Kanalwärters beinhaltet die Überwachung und Unterhaltung des Kanalnetzes einschließlich der Sonderbauwerke sowie Bedienung und Wartung der Pumpwerke und zugehöriger Spezialfahrzeuge, Apparate, Hilfsmittel, Unfallschutz und Rettungsgeräte sowie die Mitwirkung an der Überwachung von Indirekteinleitern auf Anweisung des Vorgesetzten.
Im Kurs werden die Grundlagen des Betriebes von Abwasserableitungsanlagen vermittelt. Außerdem werden die Themen Hygiene, Unfallverhütung und rechtliche Grundlagen behandelt.