Klärschlamm

Norddeutsches Netzwerk Klärschlamm

Warum ein Netzwerk Klärschlamm?

Der geplante Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung sowie die Konkurrenz durch andere Stoffströme betrifft besonders Betreiber aus den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein, da die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung hier deutlich größer ist als im Bundesdurchschnitt. Die Kläranlagenbetreiber werden durch die geänderten Rahmenbedingungen vor große Herausforderungen gestellt, da nicht nur neue Entsorgungswege für den Klärschlamm gefunden werden müssen sondern damit verbunden eventuell auch der gesamte Prozess der Klärschlammbehandlung und -lagerung angepasst werden muss. Der DWA LV-Nord stellt mit seinem Angebot "Norddeutsches Netzwerk Klärschlamm" eine Hilfestellung dar, da viele Betreiber die Entwicklung und Umsetzung von neuen Entsorgungskonzepten kaum alleine bewältigen können.

Fragestellungen, die im Rahmen des Norddeutschen Netzwerkes Klärschlamm behandelt werden

  • Wie werden sich in den einzelnen Regionen Norddeutschlands die zu erwartenden Änderungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Klärschlammentsorgung auswirken?
  • Welche Entsorgungswege wird es – abhängig von der regionalen Struktur und der Größe der Kläranlagen – in Zukunft für Klärschlamm geben?
  • Welche geeigneten technischen Verfahren stehen zur Verfügung?
  • Welche Kapazitäten werden die unterschiedlichen Entsorgungswege haben?
  • Welche Änderungen sind dadurch bei der Vorbehandlung von Klärschlamm erforderlich?
  • Was ändert sich bezüglich erforderlicher Lagerkapazitäten?
  • Wie werden sich die zukünftigen Rahmenbedingungen auf die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Entsorgungskonzepte auswirken?
  • Wie können durch Nutzung regional vorhandener Infrastrukturen Behandlungs-, Lagerungs- und Transportaufwand minimiert werden?
  • Welche Kooperationsmöglichkeiten von Kläranlagenbetreibern bestehen bzw. können aufgebaut werden?
  • Wie kann ein Konzept zum Recycling von Phosphor aussehen?