Norddeutsches Netzwerk Klärschlamm

Perspektiven der Klärschlammentsorgung

Fachlicher Hintergrund

Rückgang der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung durch:

  1. Verschärfung der Grenzwerte in der DüMV
  2. mögliches Polymerverbot zur Schlammentwässerung
  3. Novellierung der Düngeverordnung (DüV) 2016
  4. Diskussion über „neue“ Schadstoffe im Klärschlamm
  5. Verdrängung des Klärschlamms durch andere Stoffströme

Über das Projekt

Fragestellungen, die im Rahmen des norddeutschen Netzwerkes Klärschlamm behandelt werden:

  • Wie werden sich in den einzelnen Regionen Niedersachsens die zu erwartenden Änderungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Klärschlammentsorgung auswirken?
  • Welche Entsorgungswege wird es – abhängig von der regionalen Struktur und der Größe der Kläranlagen – in Zukunft für Klärschlamm geben?
  • Welche geeigneten technischen Verfahren stehen zur Verfügung?
  • Welche Kapazitäten werden die unterschiedlichen Entsorgungswege haben?
  • Welche Änderungen sind dadurch bei der Vorbehandlung von Klärschlamm erforderlich?
  • Was ändert sich bezüglich erforderlicher Lagerkapazitäten?
  • Wie werden sich die zukünftigen Rahmenbedingungen auf die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Entsorgungskonzepte auswirken? ?
  • Wie können durch Nutzung regional vorhandener Infrastrukturen Behandlungs-, Lagerungs- und Transportaufwand minimiert werden?
  • Welche Kooperationsmöglichkeiten von Kläranlagenbetreibern bestehen bzw. können aufgebaut werden?

Wer sollte mitmachen?

Alle Betreiber von Abwasseranlagen unabhängig von der Betriebsgröße.

Interesse?